Beschläge von DORMA: Eine lange Tradition
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Wie alles begann
Am 3. Juli 1866 goss der Schlosser Albert Großsteinbeck, in seiner neu gegründeten Werkstatt die ersten Messingschlüsselringe. Er hatte einen guten Zeitpunkt gewählt, denn nur wenige Jahre später beginnt die rasante Entwicklung Velberts – vom kleinen Dorf hin zur international bekannten „Stadt der Schlösser und Beschläge“. Eine Entwicklung, zu der auch die damals noch junge Firma einen großen Teil beitragen wird. Otto Großsteinbeck
Schon bald erweitert der kleine Handwerksbetrieb sein Programm um die Produktion von Türdrückern, Langschildern Firmenwachstum unter familiärer Leitung
Der erste Weltkrieg bedeutet für das Unternehmen eine Umstellung der Produktion auf Tornisterknöpfe und Gurtschnallen. Die Familie trauert um den im Krieg vermissten Sohn Walter. Die Söhne Otto jr. und Willy holt der Vater nach Kriegsende in die Geschäftsführung des mittlerweile fast 150 Mitarbeiter zählenden Betriebs. Otto Großsteinbeck jr. wird aufgrund seiner künstlerischen Veranlagung samt fundierter Ausbildung an der Städtischen Handwerkerund Kunstgewerbeschule Essen (heute Folkwang) zum Leiter der Formgebung im Unternehmen. Anfang der 30er- Jahre entstehen in enger Zusammenarbeit mit Architekten, wie z. B. Prof. Breuhaus de Groot, zahlreiche OGRO Qualitätsbeschläge, die noch heute in bedeutenden Gebäuden, quer durch Europa, anzutreffen sind. 1934 wird die gesamte Produktion auf die Herstellung von Beschlägen und Bändern konzentriert. 1938 beauftragt der Bürgermeister Marke und Manufaktur Die 1934 getroffene Entscheidung, fortan ausschließlich Beschläge aus Aluminium und Edelstahl herzustellen, bildet die Basis für das unternehmerische Handeln der nachfolgenden Generationen. OGRO Qualitätsbeschläge machen sich einen guten Namen. Auf nationalen wie internationalen Messen werden die Produkte ausgestellt, die Fertigung erfolgt unter Einsatz modernster Maschinen, mit hoch qualifizierten Mitarbeitern. Mitarbeitern, die zum Teil schon in der zweiten, dritten und aktuell sogar in der vierten Generation für OGRO tätig sind. Wie in der Gründerfamilie selbst gaben und geben auch unter den Mitarbeitern die Eltern ihr handwerkliches Wissen und Können an ihre Kinder weiter. Dies ist für das Unternehmen und die Qualität seiner Produkte umso wichtiger, da die Beschlagfertigung bis heute ein Prozess ist, der größtenteils von Handarbeit geprägt ist. Trotz aller Technik ist es die ruhig geführte Hand beim Guss oder das feinfühlige, handwerkliche Geschick beim Polieren, auf das es tagtäglich ankommt. DORMA und OGRO
Am 1. Januar 1989 übernimmt das vom benachbarten Ennepetal aus weltweit agierende Unternehmen DORMA die OGRO Geschäftsanteile zu 100 Prozent. In die DORMA Philosophie, Produkte rund um die Tür, lässt sich OGRO perfekt integrieren. Neben neuen Perspektiven geht es gleichermaßen um die Wiederbelebung besonderer OGRO OGRO wird DORMA Am 1. Januar 2009 wird OGRO zu DORMA und in DORMA Beschlagtechnik umbenannt.
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